Stolperstein-Rundgang in der Weststadt

Am Samstag, den 26. September 2020 findet die nächste Stolperstein-Führung statt.
Der knapp zweistündige Rundgang führt diesmal durch die Ludwigsburger Weststadt und informiert über Menschen, für die Stolpersteine verlegt wurden und deren Schicksale.
Beginn:
16 Uhr; Treffpunkt: Musikhalle (gegenüber von Bahnhof und Busbahnhof).

Der Eintritt ist frei; über Spenden zur Unterstützung unserer Arbeit freut sich die Stolperstein-Initiative.

Betr.: Stolperstein für Karl August Ebel

Ein Kommentar von Frau G. anlässlich der Verlegung des Stolpersteins für Karl August Ebel (am 8. Juli 2020 in der Ludwigsburger Gartenstraße 17) hat bei uns und anderen Adressaten, die neben der Stolperstein-Initiative das Schreiben zugeschickt bekamen, für Irritationen gesorgt. Mit der nachfolgenden Stellungnahme wollen wir die Arbeit der Stolperstein-Initiative transparent und nachvollziehbar machen und die Entscheidung für den Stein und seine Verlegung detailliert begründen. Wir hoffen, dass alle in diesem Zusammenhang aufgetauchten Fragen sich dadurch beantworten lassen.

Hier geht es zu der Stellungnahme

5. Oktober 2020, 19.30 Uhr

Der nächste Treff ist am 5.10.2020 um 19.30 Uhr in der Schillerstr. 13/1.
Interessenten sind herzlich eingeladen.

Gedenkfeier für die 120 ermordeten Menschen aus Markgröningen am 27.01.2020

Im Jahr 1940 wurden 120 Menschen aus der damaligen Landesfürsorgeanstalt Markgröningen nach Grafeneck deportiert und sofort nach Ankunft vergast. Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von der Roten Armee befreit. Diese Befreiung jährt sich nun zum 75. mal.

Seit 1996 ist der 27. Januar deshalb der nationale Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, 2005 wurde dieser Tag von den Vereinten Nationen zum internationalen Gedenktag erklärt. Der Arbeitskreis Mahnmal leistet seit über 20 Jahren kontinuierlich Erinnerungsarbeit für die 120 Opfer aus Markgröningen und war Veranstalter der Gedenkfeier. Er konnte den Menschenrechtsbeauftragten der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Dr. Robin T. Maitra, für ein Referat über „Die ärztliche Verantwortung am Krankenmord im Nationalsozialismus“ gewinnen, der uns freundlicherweise sein Manuskript für diese erfreulicherweise sehr gut besuchte Veranstaltung zur Verfügung gestellt hat.

Manuskript (pdf)